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Wiens, Jakob B. (1898-1975)

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Eines seiner Lieblingszitate war das Kindergebet: "Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid." Heute will man nicht mehr kindlich glauben, aber hier liegt einer vor uns, der es noch tat und es auch öffentlich bekannte. Er forderte die Gemeinde auf, dieses Zeugnis aufzunehmen, weiterzugeben und Seinen Namen zu bekennen. Zum Schluß bat er die Gemeinde, für das Zeugnis dieses Bruder dem Herrn zu danken und es nachzuahmen.
 
Eines seiner Lieblingszitate war das Kindergebet: "Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid." Heute will man nicht mehr kindlich glauben, aber hier liegt einer vor uns, der es noch tat und es auch öffentlich bekannte. Er forderte die Gemeinde auf, dieses Zeugnis aufzunehmen, weiterzugeben und Seinen Namen zu bekennen. Zum Schluß bat er die Gemeinde, für das Zeugnis dieses Bruder dem Herrn zu danken und es nachzuahmen.
   
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Darauf las Aelt. E. Cornelsen die deutsche Fassung des von Aelt. J. B. Wiens selbst verfaßten Lebenslaufes vor. Anschließend sang der Chor: "Der Herr ist mein getreuer Hirt."
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Es folgte jetzt die Wiederholung des Lebenslaufes auf englisch durch Aelt. David Nickel und darauf die englische Ansprache. Er sprach über Josua 23, 14: "Siehe, ich gehe heute dahin wie alle Welt; und ihr sollt wisse von ganzem Herzen und von ganzer Seele, daß nicht ein Wort gefehlt hat. Es ist alles gekommen und keins ausgeblieben." Wenn diejenigen, die dem Herrn gedient haben, von dieser Welt in die Ewigkeit gehen, dann gehen sie, um Ihn in seinr Herrlichkeit zu sehen. Der Gedanke an den Tod ist uns Menschen unangenehm, aber es kommt eine Zeit für die, die Sein sind und Ihn lieben, wo sie die Sehnsucht immer stärker in sich verspüren, bei ihm und mit ihm zu sein. So waren ja auch die letzten Worte unseres lieben Verstorbenen: "O Herr, nimm mich zu Dir!"
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Eine wundervolle Eigenschaft, die dem sterbenden Gläubigen zu eigen ist, ist das Vertrauen auf den Herrn, diesen Herrn, der vollkommen ist. Ein Mensch hat völligen Frieden mit
   
   

Revision as of 10:26, 7 November 2019

Der Bote obituary: 1975 Sep 30 p. 11

Birth date:

Text of obituary:

Alt. Jakob B. Wiens

Erste Vereinigte Mennoniten-Gemeinde

Vancouver, B. C.

Wiens jakob b 1975.jpg

Es hat Gott, dem Herrn, gefallen, unseren lieben Aeltesten, Seelsorger und Prediger im Ruhestand sowie Gatten, Vater, Großvater, Freund und Verwandter vieler anderer zu sich in die ewige heimat abzurufen. Damit wurde sein letztes Stoßgebet erhört, das lautete: "Herr, nimm mich zu Dir!"

Mit dem Tode von Aeltesten J. B. Wiens hat einer der letzten Großen der ersten Hälfte dieses Jahrhunderts, eine starke Führerfigur des canadischen Mennonitentums, das Zeitliche gesegnet und ist zurückgekehrt in die liebenden Arme seines Schöpfers, dem er die ganze Zeit seines Mannesalters treu gedient hat.

Am 6. September 1975 starb Aelt. Wiens und am 10. September nachmittags versammelte sich die Gemeinde sowie unzählige Gäste in unserm überfüllten Gotteshause, um ihm die letzte Ehre zu erweisen. Aelt. David Nickel, der Nachfolger des Verstorbenen in der Leitung der Gemeinde, las zur Einleitung aus Johannes 14,2: "In meines Vaters hause sind viele Wohnungen. Wenn's nicht so wäre, so wollte ich zu euch sagen: Ich gehe hin, euch die Stältte zu bereiten."

Darauf leitete Aelt. Erwin Cornelsen, der von Aelt. Wiens ordinierte Leiter der Tochtergemeinde an der Sherbrooke Street, die Trauerversammlung im Gebet; die Gemeinde sang das Lied: "Christus, der ist mein Leben und Sterben ist mein Gewinn." Es folgte ein Lied vom Chor: "Ueber den Sternen, da wird es einst tagen...."

Aelt. Cornelsen hielt die deutsche Ansprache. Es würde zu weit führen, wollte ich die Ansprachen auch nur auszugsweise wiedergeben. Deshalb möchte ich nur einige Hauptgedanken aus beiden Ansprachen anführen. Als Text zu seiner Ansprache wählte Bruder Cornelsen Offb. 3, 5: "Wer überwindet, der soll mit weißen Kleidern angetan werden, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln!" Der Redner betonte besonders, wie der Heimgegangene ihm und vielen anderen Arbeitern der Gemeinde und Konferenz ein Vorbild der Beharrlichkeit und Entschiedenheit im Dienste gewesen sei. Nun darf er schauen, was er glaubte und lehrte.

Eines seiner Lieblingszitate war das Kindergebet: "Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid." Heute will man nicht mehr kindlich glauben, aber hier liegt einer vor uns, der es noch tat und es auch öffentlich bekannte. Er forderte die Gemeinde auf, dieses Zeugnis aufzunehmen, weiterzugeben und Seinen Namen zu bekennen. Zum Schluß bat er die Gemeinde, für das Zeugnis dieses Bruder dem Herrn zu danken und es nachzuahmen.

Darauf las Aelt. E. Cornelsen die deutsche Fassung des von Aelt. J. B. Wiens selbst verfaßten Lebenslaufes vor. Anschließend sang der Chor: "Der Herr ist mein getreuer Hirt."

Es folgte jetzt die Wiederholung des Lebenslaufes auf englisch durch Aelt. David Nickel und darauf die englische Ansprache. Er sprach über Josua 23, 14: "Siehe, ich gehe heute dahin wie alle Welt; und ihr sollt wisse von ganzem Herzen und von ganzer Seele, daß nicht ein Wort gefehlt hat. Es ist alles gekommen und keins ausgeblieben." Wenn diejenigen, die dem Herrn gedient haben, von dieser Welt in die Ewigkeit gehen, dann gehen sie, um Ihn in seinr Herrlichkeit zu sehen. Der Gedanke an den Tod ist uns Menschen unangenehm, aber es kommt eine Zeit für die, die Sein sind und Ihn lieben, wo sie die Sehnsucht immer stärker in sich verspüren, bei ihm und mit ihm zu sein. So waren ja auch die letzten Worte unseres lieben Verstorbenen: "O Herr, nimm mich zu Dir!"

Eine wundervolle Eigenschaft, die dem sterbenden Gläubigen zu eigen ist, ist das Vertrauen auf den Herrn, diesen Herrn, der vollkommen ist. Ein Mensch hat völligen Frieden mit

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