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Frey, Eva Balzer (1874-1936)

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'''Eva Frey,''' geborne Balzer, wurde geboren im Dorfe Liebnau, Süd Rußland am 15. Januar 1874. Noch in demselben Jahr wanderten ihre Eltern aus nach Marion Co., Kansas. Am 18. Mai 1891, am zweiten Pfingsttage wurde sie auf das Bekenntnis ihres Glaubens von Aeltester Jacob Buller getauft und als Glied in die Alexanderwohl Gemeinde aufgenommen. Sie war von Herzen zum Herrn bekehrt. Ihre Aufzeichnungen aus jener Zeit zeigen wie ernst sie es nahm und wie kindlich sie im Glauben war. Den Taufbund hat sie treu gehalten. Am 19. Januar 1895 trat sie mit ihrem jetzt tief trauernden Gatten, Heinrich Frey, in den heiligen Ehestand. Diese Ehe wurde mit 9 Kindern gesegnet, wovon 1 Sohn und 1 Tochter ihr im Tode vorangingen. Im Ehestant gelebt 41 J. 9 M. und 14 Tage. Großmutter wurde sie über 5 Knaben und 4 Mädchen. Als die Tabor Gemeinde gegründet wurde, schloßen sie sich am 21. Januar 1909 derselben an. Als ihr Gatte hier als Diakon erwählt wurde hat sie ihm immer treu zur Seite gestanden. Nachdem sie im Jahre 1934 am 31. Oktober nach Goessel, Kansas, zogen, schlossen sie sich wieder am 15. März 1936 der Alexanderwohl Gemeinde an. In ihrem Wandel war die Heimgegangene eine stille, treue Zeugin des Herrn. Sie hat sich nicht geschmückt mit Goldumhängen oder Kleideranlegen, sondern wie ihr in der Trauhandlung gesagt wurde, mit keuschem Wandel, christlicher Tugend und Ehrbarkeit. Eine teilnehmende Mutter war sie und wie ihre Schwiegermutter sagte, ihre Hände streckte sie allerwärts helfend aus. Alles Mitleid, alle Fürsorge und alle Gebete, die für sie zum Thron der Gnade gesandt wurden, durften ihr das letzte Leiden nicht ersparen, welches sie aber in großer Geduld trug. Kurz vor ihrem Tode als ihr Gatte sie fragte ob der Heiland noch bei ihr sei, sagte sie: "Ja, hole mich." Sie wußte, daß es heimging und war ruhig und zufrieden. Im Bett war sie den letzten 21 Tage und am 21. Oktober wurde sie ins Bethesda Hospital gebracht, aber trotz bester Pflege und sorgfältiger Behandlung wurde sie immer schwächer. Ihre Krankheit war Brustfellentzündung. Am 3. November 1936 um 12:15 morgens ging sie durch einen sanften Tod aus diesem Kampfesleben ein zum Herrn. Die Zeit ihrer Wahlfahrt ist 61 J. 9 M. und 17 Tage. Es trauern um ihren Tod ihr Gatte, Heinrich Frey; ihre Kinder: Mrs. Louise und Mr. Frank K. Schmidt; Mr. und Mrs. Ed Frey; Mr. und Mrs. Alfador Frey; Mrs. Linda und Mr. Elmer B. Schmidt; Miß Martha Frey; Mrs. Bertha und Mr. John M. Schroeder; Miß Ruth Frey; und zwei Brüder und drei Schwestern nebst vielen Freunde. — "Endlich kommt er leise / Nimmt uns bei der Hand, / Führt uns von der Reise / Heim in's Vaterland. / Dann ist's ausgerungen / Ach dann sind wir da / Wo ihm wird gesungen / Ein Halleluja." — Die Leichenfeier fand statt Donnerstag den 5. November 1/2 2 Uhr nachmittag in der Alexanderwohl Kriche, unter großer Beteiligung. Pred. P. P. Buller machte die Einleitung mit Verlesen des 90. Psalms und Gebet. Dann sprach Pred. P. H. Richert über 1 Kor. 4,2 und Pred. P. H. Unruh über Psl. 73,16 und 17. Auch dienten Quartetts mit Gesängen.
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'''Eva Frey,''' geborne Balzer, wurde geboren im Dorfe Liebnau, Süd Rußland am 15. Januar 1874. Noch in demselben Jahr wanderten ihre Eltern aus nach Marion Co., Kansas. Am 18. Mai 1891, am zweiten Pfingsttage wurde sie auf das Bekenntnis ihres Glaubens von Aeltester Jacob Buller getauft und als Glied in die Alexanderwohl Gemeinde aufgenommen. Sie war von Herzen zum Herrn bekehrt. Ihre Aufzeichnungen aus jener Zeit zeigen wie ernst sie es nahm und wie kindlich sie im Glauben war. Den Taufbund hat sie treu gehalten. Am 19. Januar 1895 trat sie mit ihrem jetzt tief trauernden Gatten, Heinrich Frey, in den heiligen Ehestand. Diese Ehe wurde mit 9 Kindern gesegnet, wovon 1 Sohn und 1 Tochter ihr im Tode vorangingen. Im Ehestand gelebt 41 J. 9 M. und 14 Tage. Großmutter wurde sie über 5 Knaben und 4 Mädchen. Als die Tabor Gemeinde gegründet wurde, schloßen sie sich am 21. Januar 1909 derselben an. Als ihr Gatte hier als Diakon erwählt wurde hat sie ihm immer treu zur Seite gestanden. Nachdem sie im Jahre 1934 am 31. Oktober nach Goessel, Kansas, zogen, schlossen sie sich wieder am 15. März 1936 der Alexanderwohl Gemeinde an. In ihrem Wandel war die Heimgegangene eine stille, treue Zeugin des Herrn. Sie hat sich nicht geschmückt mit Goldumhängen oder Kleideranlegen, sondern wie ihr in der Trauhandlung gesagt wurde, mit keuschem Wandel, christlicher Tugend und Ehrbarkeit. Eine teilnehmende Mutter war sie und wie ihre Schwiegermutter sagte, ihre Hände streckte sie allerwärts helfend aus. Alles Mitleid, alle Fürsorge und alle Gebete, die für sie zum Thron der Gnade gesandt wurden, durften ihr das letzte Leiden nicht ersparen, welches sie aber in großer Geduld trug. Kurz vor ihrem Tode als ihr Gatte sie fragte ob der Heiland noch bei ihr sei, sagte sie: "Ja, hole mich." Sie wußte, daß es heimging und war ruhig und zufrieden. Im Bett war sie den letzten 21 Tage und am 21. Oktober wurde sie ins Bethesda Hospital gebracht, aber trotz bester Pflege und sorgfältiger Behandlung wurde sie immer schwächer. Ihre Krankheit war Brustfellentzündung. Am 3. November 1936 um 12:15 morgens ging sie durch einen sanften Tod aus diesem Kampfesleben ein zum Herrn. Die Zeit ihrer Wahlfahrt ist 61 J. 9 M. und 17 Tage. Es trauern um ihren Tod ihr Gatte, Heinrich Frey; ihre Kinder: Mrs. Louise und Mr. Frank K. Schmidt; Mr. und Mrs. Ed Frey; Mr. und Mrs. Alfador Frey; Mrs. Linda und Mr. Elmer B. Schmidt; Miß Martha Frey; Mrs. Bertha und Mr. John M. Schroeder; Miß Ruth Frey; und zwei Brüder und drei Schwestern nebst vielen Freunde. — "Endlich kommt er leise / Nimmt uns bei der Hand, / Führt uns von der Reise / Heim in's Vaterland. / Dann ist's ausgerungen / Ach dann sind wir da / Wo ihm wird gesungen / Ein Halleluja." — Die Leichenfeier fand statt Donnerstag den 5. November 1/2 2 Uhr nachmittag in der Alexanderwohl Kirche, unter großer Beteiligung. Pred. P. P. Buller machte die Einleitung mit Verlesen des 90. Psalms und Gebet. Dann sprach Pred. P. H. Richert über 1 Kor. 4,2 und Pred. P. H. Unruh über Psl. 73,16 und 17. Auch dienten Quartetts mit Gesängen.
   
 
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Latest revision as of 16:18, 10 September 2019

Christlicher Bundesbote obituary: 1936 Nov 17 p. 13


Birth date: 1874 Jan 14

Date of Death: 1936 November 3, Kansas

Text of obituary:

Eva Frey, geborne Balzer, wurde geboren im Dorfe Liebnau, Süd Rußland am 15. Januar 1874. Noch in demselben Jahr wanderten ihre Eltern aus nach Marion Co., Kansas. Am 18. Mai 1891, am zweiten Pfingsttage wurde sie auf das Bekenntnis ihres Glaubens von Aeltester Jacob Buller getauft und als Glied in die Alexanderwohl Gemeinde aufgenommen. Sie war von Herzen zum Herrn bekehrt. Ihre Aufzeichnungen aus jener Zeit zeigen wie ernst sie es nahm und wie kindlich sie im Glauben war. Den Taufbund hat sie treu gehalten. Am 19. Januar 1895 trat sie mit ihrem jetzt tief trauernden Gatten, Heinrich Frey, in den heiligen Ehestand. Diese Ehe wurde mit 9 Kindern gesegnet, wovon 1 Sohn und 1 Tochter ihr im Tode vorangingen. Im Ehestand gelebt 41 J. 9 M. und 14 Tage. Großmutter wurde sie über 5 Knaben und 4 Mädchen. Als die Tabor Gemeinde gegründet wurde, schloßen sie sich am 21. Januar 1909 derselben an. Als ihr Gatte hier als Diakon erwählt wurde hat sie ihm immer treu zur Seite gestanden. Nachdem sie im Jahre 1934 am 31. Oktober nach Goessel, Kansas, zogen, schlossen sie sich wieder am 15. März 1936 der Alexanderwohl Gemeinde an. In ihrem Wandel war die Heimgegangene eine stille, treue Zeugin des Herrn. Sie hat sich nicht geschmückt mit Goldumhängen oder Kleideranlegen, sondern wie ihr in der Trauhandlung gesagt wurde, mit keuschem Wandel, christlicher Tugend und Ehrbarkeit. Eine teilnehmende Mutter war sie und wie ihre Schwiegermutter sagte, ihre Hände streckte sie allerwärts helfend aus. Alles Mitleid, alle Fürsorge und alle Gebete, die für sie zum Thron der Gnade gesandt wurden, durften ihr das letzte Leiden nicht ersparen, welches sie aber in großer Geduld trug. Kurz vor ihrem Tode als ihr Gatte sie fragte ob der Heiland noch bei ihr sei, sagte sie: "Ja, hole mich." Sie wußte, daß es heimging und war ruhig und zufrieden. Im Bett war sie den letzten 21 Tage und am 21. Oktober wurde sie ins Bethesda Hospital gebracht, aber trotz bester Pflege und sorgfältiger Behandlung wurde sie immer schwächer. Ihre Krankheit war Brustfellentzündung. Am 3. November 1936 um 12:15 morgens ging sie durch einen sanften Tod aus diesem Kampfesleben ein zum Herrn. Die Zeit ihrer Wahlfahrt ist 61 J. 9 M. und 17 Tage. Es trauern um ihren Tod ihr Gatte, Heinrich Frey; ihre Kinder: Mrs. Louise und Mr. Frank K. Schmidt; Mr. und Mrs. Ed Frey; Mr. und Mrs. Alfador Frey; Mrs. Linda und Mr. Elmer B. Schmidt; Miß Martha Frey; Mrs. Bertha und Mr. John M. Schroeder; Miß Ruth Frey; und zwei Brüder und drei Schwestern nebst vielen Freunde. — "Endlich kommt er leise / Nimmt uns bei der Hand, / Führt uns von der Reise / Heim in's Vaterland. / Dann ist's ausgerungen / Ach dann sind wir da / Wo ihm wird gesungen / Ein Halleluja." — Die Leichenfeier fand statt Donnerstag den 5. November 1/2 2 Uhr nachmittag in der Alexanderwohl Kirche, unter großer Beteiligung. Pred. P. P. Buller machte die Einleitung mit Verlesen des 90. Psalms und Gebet. Dann sprach Pred. P. H. Richert über 1 Kor. 4,2 und Pred. P. H. Unruh über Psl. 73,16 und 17. Auch dienten Quartetts mit Gesängen.

("Herold" und der "Vorwärts" sind gebeten zu kopieren.)




MLA Personal Photos Collection

Biographical note:
Liebenau, S. Russia
Daughter of Peter and Maria (Schmidt) Balzer
Married Heinrich Frey 1895 January 19, Kansas
Homemaker -- Goessel, Kansas

Bethel alumni note:


Photo holdings:
See Heinrich Frey (1871-1952) for photo with husband
See Jacob S. Schmidt (1839-1922)
See David S. Unruh (1869-1946) for 1890s group photo

Sources:
Wedel Sisters B-52, 80
Heinrich Balzer Gen. 1959, p. 118,121
Grandma 30795
Find A Grave 10810950

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